"Brennpunkt Geschichte"

Vergangenes in der Gegenwart betrachtet

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Ein herzliches Willkommen an unsere Gastbloggerin Dr. Andrea R. Pleau (@teachpleau)! Sie betreibt selbst den Blog “Learning Through Technology ” (hier) and bloggt auf “Brennpunkt Geschichte” zum Thema “Der Einsatz von Twitter im Politik-/Geschichtsunterricht” (hier). Ich hoffe, dass Andrea uns weitere Einblicke in den Einsatz von Unterrichtstechnologien gewährt und dass die Mehrwerte digitaler Technologie zur transatlantischen Netzwerkbildung genutzt werden. :-)

Twitter is a great tool to use in the content area classroom. I’ve had the opportunity to use it in my social studies classroom on a few different occasions.  On February 1, 2012, as the United States celebrated Digital Learning Day, I opened my door to my district’s Assistant Superintendent, @ASuptMorisseau, as she toured various classrooms in the school district. On this particular day, I was using Twitter to engage my class in a question and answer session with a reporter from Reuters.  Students had prepared questions about the 2012 primary election season in advance.  They each took turns posing questions through my Twitter account using a class hashtag.

It is important to note that although February 1 is Digital Learning Day, use of technology to implement the curriculum should happen every day. Here is a video that was shot by my Assistant Superintendent.  (Note: Fast forward the video to 5:27 as that is where my classroom is featured.)

http://youtu.be/uNM0tTNIg2k

 

Kollege Manuel Altenkirch von der PH Heidelberg, bekannt durch seinen Blog “studienfutter”, sammelt Materialien zum Thema “Digital History” in einem mit dem Dienst scoop.it erstellten E-Magazin (hier). Zugleich bietet er noch in diesem Semester eine Veranstaltung zum gleichnamigen Forschungsgegenstand (hier) an der PH Ludwigsburg an. Es ist zu hoffen, dass sich das Online-Heft im Rahmen des Seminars genetisch und dynamisch weiterentwickelt. Ein Abo des RSS-Feeds lohnt sich sicher (hier).

Header des Blogs

Gewölbe der Georgenkirche in Wismar und Header des Blogs “Geschichte machen”, Pallaske 2012 (cc, by – sa 3.0)

Christoph Pallaske aus Köln wagte auf de.hypotheses.org den bloggenden Schritt in die Netzöffentlichkeit. Bekannt ist er durch seine hervorragenden Arbeiten zum Konzept “segu” (selbstgesteuert-entwickelnder Geschichtsunterricht) und die Bereitstellung offener Bildungsressourcen. Auf seinen Seiten gibt es (fast) alles, was das Geschichtslehrerherz begehrt: Vom Schülerarbeitsblatt über die Lehrerhandreichung (hier) bis zum YouTube-Video (hier).

Worum geht es in Christophs Blog “Historisch denken | Geschichte machen”1.  Bereits der Titel gibt eine Richtung an. Christoph zielt – so meine Rezeption – konzeptionell auf  (selbst-) reflexives Geschichtsbewusstsein. Dieses ist prozessual angelegt, dynamisch und stets in Entwicklung begriffen. Geschichte ist so gesehen, immer ein individuell und kollektiv betriebenes Geschäft in der Gegenwart, das aus der deutenden Bezugsnahme zum “Universum des Historischen” (Gautschi) entsteht. Geschichte artikuliert sich in Narrationen, also unterschiedlichen Deutungen von Vergangenheit, die “gemacht” werden wollen.

Thematisch visiert Christoph Beiträge zu den Themenfeldern  ’Geschichte’, ‘Vergangenheit’, ‘Geschichtsunterricht’, ‘Geschichtsdidaktik’ an. Es geht ihm um eine Auseinandersetzung mit den medialen Bedingungen und Veränderungen von Geschichte. Christoph schreibt:

Die Gegenwart unterliegt einem stetigen und beschleunigten Wandel. So verändert sich auch Geschichte als heutige Vorstellung über Vergangenheit in immer kürzeren Zyklen, findet neue Wege medialer Verbreitung und differenziert sich immer stärker aus.

Die Heterogenität in den Klassen und die beobachtbare Globalisierung aller Lebensbereiche, die Diversität in einer zunehmend digitalen  Geschichtskultur mit ihren unterschiedlichsten Deutungsangeboten sowie der festzustellende “technische Wandel von Bildungsmedien und digitalen Endgeräten” ziehen – wenn nicht schon jetzt, dann doch perspektivisch - Veränderungen von Schule und Unterricht nach sich:

Solche Transformationsprozesse und ihre Auswirkungen auf die Geschichte nur zur Kenntnis zu nehmen wird angesichts der skizzierten Herausforderungen und besonders mit Blick auf die historisch-politische Bildungsarbeit und den Geschichtsunterricht nicht ausreichen. Vielmehr gilt es zu versuchen, den Wandel von Geschichte und die Folgen für das historische Denken und Lernen zu gestalten – also: Geschichte zu machen.

Dieses Blog will also die Entwicklung historischen Denkens und Lernens in der Schnittmenge von Geschichtsdidaktik, historisch und politisch ausgerichtete Bildungsarbeit mitverfolgen und anregen.  Dazu wünsche ich ihm von dieser Stelle viel Erfolg und hoffe, wie Daniel (hier), dass die fachdidaktische Netzwerkbildung im Bereich einer  - noch näher zu bestimmenden – “digitalen Geschichtsdidaktik” mit den zu erwartenden Beiträgen neue und anregende Impulse erhält.



P.S.: Interessanterweise zeigt der Header des Blogs eine verfremdete Aufnahme eines Kirchengewölbes in Wismar2. Inwiefern damit religiöse Anspielungen verbunden sind, die in Richtung einer Zugehörigkeitbeschreibung zur “Netzgemeinde” gehen, mag der Autor selbst mitteilen. ;-)

P.S.S.: Mir wird immer deutlicher, dass die Zielsetzung meines Blogs klarer zu beschreiben wäre. Aber was nicht ist, kann ja noch kommen.

 

 

  1. Pallaske Christoph: Geschichte machen, online: http://historischdenken.hypotheses.org/; ders. Über das Blog, online: http://historischdenken.hypotheses.org/15 (Zugriff: 06.07.2012) []
  2. Pallaske, Christoph: Impressum, online: http://historischdenken.hypotheses.org/credits (Zugriff: 06.07.2012) []