"Brennpunkt Geschichte"

Vergangenes in der Gegenwart betrachtet

Durchsuche Beiträge in Organisieren

Wichtig: Pascal Föhr weist darauf hin, dass Klaus Gantert über den Verlag DeGruyter ein Verzeichnis digitaler Ressourcen für Historiker bereithalt.
((“El. Informationsressourcen für Historiker” http://feedly.com/k/10HrBHS))

Logo GTasks

GTasks (2011)

Mobiles Lernen und Apps sind derzeit in aller Munde. Grundsätzlich steht allerdings immer zunächst eine Entscheidung für ein Produkt an.  Apple oder Google? IOS oder Android? Nun gut, die Entscheidung fiel für mich auf letztere Option. Während die Entscheidung für das Betriebssystem aufgrund der begrenzten Möglichkeiten noch recht leicht fällt, wird es angesichts der kaum zu überschauen Zahl an kleinen Hilfsprogramme (Apps) schwierig.

  • Welche sind gut?
  • Welche nützlich?

Zwei Programme im Begreich der sog. Effizienztools erschienen mir nach einer Testphase vorstellenswert.

Logo Gnotes

GNotes (2011)

GTasks ermöglicht das Aufgabenmanagement in Form von To-Do-Listen.

GNotes verwaltet Notizen und bietet gleiche Funktionalitäten wie GTasks.

Die Daten werden direkt mit dem eigenen Googlekonto synchronisiert, so dass auch das Arbeiten mit verschiedenen Geräten möglich ist.

P.S.: Beim Installieren und Testen von Apps sollte man unbedingt auf die angegebenen Nutzungsbedingungen und angefragten Zugangsberechtigung achten. Wer möchte schon, dass irgend jemand auf das ganze (private) Adressbuch zugreift!  ;-)

Gestern las ich noch bis zu vorgerückter Stunde den schönen Artikel von Gabriele Lingelbach1. Sie spricht vom Trend zur “Entörtlichtung” der Arbeit des Geisteswissenschaftlers. Aufenthalte in Archiv und Bibliothek würden mit dem Zugriff auf digitale Titel- und Schlagwortkataloge obsolet. Während sich damit die Arbeit in einem nicht unerheblichen Maße beschleunige und die Produktivität steige, gingen allerdings alle Informationen verloren, die vormals vor Ort eingeholt werden konnten.2 In einem meiner letzten Beiträge hatte ich auf die Funktionen des Firefox Browsers hingewiesen, der sich hinsichtlich der Suchmaschinenfunktionen zu einer digitalen Arbeitsumgebung im Sinne eines “h-Desks”3 umfunktionieren lässt. Erfreuerlicherweise stellte ich nun auch fest, dass sich der OPAC der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek problemlos einbinden lässt. Es wäre zu prüfen, inwiefern diese Funktion auch von anderen Bibliotheken zur Verfügung gestellt wird.

Saarländische Universität und Landesbibliothek, Screenshot 2011

 

  1. Lingelbach,  Gabriele (2011): Ein Motor der Geschichtswissenschaft? Zusammhänge zwischen technologischer Entwicklung, Veränderungen des Arbeitsalltags von Historikern und fachlichem Wandel, in: zeitenblicke 10, Nr. 3, online: http://www.zeitenblicke.de/2011/1/Lingelbach/, letzter Zugriff 22.08.2011 []
  2. Z.B. weiterführende bibliographische Hinweise durch den Standort eines Buches im Regal oder der Plausch mit dem Bibliothekar. []
  3. vgl. auch Haber, Peter; Hodel, Jan (16.07.2009): Thesen zur Digitalen Geschichtswissenschaft, online: http://weblog.hist.net/archives/3035, letzter Zugriff 23.08.2011 []

Michael Möller 2004 (cc), wikimedia commons

Über den Newsletter von zeitenblicke.de bin ich soeben auf einen Beitrag von Gabriele Lingelbach1 aufmerksam geworden, der sich gut in die Diskussion um das Verhältnis von Geschichtswissenschaft und digitalem Wandel einpasst.2 Aufgrund der Aktualität mag vorerst lediglich Hinweis genügen: Lingelbach weist die Technikgeschichte gleichsam als Kontext der Arbeit des Historikers aus. Vor dem Hintergrund dieses Rahmens möchte sie

die Wechselwirkungen zwischen technologischen Innovationen und dem Berufsalltag von Historikerinnen und Historikern der vergangenen zwei Jahrhunderte3

in den Blick nehmen. Vorerst muss die Referenz genügen,  während eine eingehende Beschäftigung hinten angestellt werden muss.

Abbildungsnachweis Wikimedia (Stand: 16.07.2012)

  1. Lingelbach,  Gabriele (2011): Ein Motor der Geschichtswissenschaft? Zusammhänge zwischen technologischer Entwicklung, Veränderungen des Arbeitsalltags von Historikern und fachlichem Wandel, in: zeitenblicke 10, Nr. 3, online: http://www.zeitenblicke.de/2011/1/Lingelbach/, letzter Zugriff 22.08.2011 []
  2. Vgl. insbesondere Eisenmenger, Daniel (18.08.2011): Die Geschichtsdidaktik und das Netz – Teil 1, online: http://geschichtsunterricht.wordpress.com/2011/08/18/die-geschichtsdidaktik-und-das-netz-teil-1/, letzter Zugriff 22.08.2011 und ders. (29.08.2011): Die Geschichtsdidaktik und das Nezt – Teil 2, online: http://geschichtsunterricht.wordpress.com/2011/08/19/die-geschichtsdidaktik-und-das-netz-teil-2/, letzter Zugriff 22.08.2011 []
  3. Lingelbach 2011 []

Bereits am Samstag flatterte das neue Heft von “Computer + Unterricht” zum Thema “Lernplattformen” in meinen Briefkasten. Vor gut 1 1/2 Jahren trat der Friedrich Verlag an mich heran. “Herr König, könnten Sie sich vorstellen, als Herausgeber für ein Heft aufzutreten?” Ich sagte kurzerhand zu. Die nächste Zeit war durchaus arbeitsreich. Vieles war zu sichten, zu konzipieren, zu koordinieren, zu lesen, zu schreiben, zu überarbeiten… Im nun erschienenen Magazin befinden sich Beiträge von ausgewiesenen Theoretikern (z.B. Stefan Aufenanger, Wolf-Rüdiger Wagner) und bekannten Praktikern. Unter anderem sind vertreten:

  • Uwe Klemm1
  • Guido Wojaczek2
  • Marc Lachmann3
  • Michael Gros4

Auch für die Geschichtsdidaktik wird etwas geboten:

  • Daniel Eisenmenger liefert einen Beitrag zu Diigo im Geschichtsunterricht5
  • Manuel Altenkirch6 und Holger Meeh von der PH Heidelberg beleuchten den Einsatz von Lernplattformen in der Hochschullehre.

Insgesamt bleibt zu hoffen, dass das Heft in irgendeiner Form Impulse für den interessierten Leser geben kann. Über kritische Rückmeldungen freue ich mich. Wer möchte, kann gerne einen Blick ins Inhaltsverzeichnis werfen.

Herzlichen Dank auch an Frau Lichtenstern für die gute Zusammenarbeit.

Update 27.08.2011:

Ich habe etwas gezögert, das Titelbild des Themenshefts zu veröffentlicht. Frau Lichtenstern hat mir aber in dieser Woche “grünes Licht” gegeben.

Und so sieht es aus:

Cover, Friedirch Verlag 2011 (c) - mit freundlicher Genehmigung des Verlags

In der Blogosphäre gibt es auch erste Reaktionen,

  • z.B den Hinweis im Blog von Moodle-Expertin Verena Heckmann auf Sprachnet Blog.

  1. Bekannt durch seine Moodlefortbildungen. Vgl. Eventualitätswabe, online: http://eventualitaetswabe.de/?tag=moodle, letzter Zugriff 22.08.2011)
  2. Verena Heckmann ((Exptertin für Moodle im Fremdsprachenunterricht, online: http://sprachnet.blogspot.com/, letzter Zugriff 22.08.2011 []
  3. Mitverwantworlicher des Bayernmoodles und Experte für Notebook-Klassen. Vgl. Bayernmoodle, online: http://www.bayernmoodle.de/, letzter Zugriff 22.08.2011 []
  4. Gründungsmitglied von Moodleschule.de, online: http://www.moodleschule.de/, letzter Zugriff 22.08.2011 []
  5. Kollege am Landesinstitut für Pädagogik und Medien und Experte für die Medienarbeit in der Grundschule. Vgl. Online-Grundschule, online: http://online-grundschule.de/blog/grundschulnews, letzter Zugriff 22.08.2011 []
  6. Vgl. auch seinen Blogbeitrag Linksammlung für Geschichts- und SozialkundlehrerInnen, online: http://geschichtsunterricht.wordpress.com/2011/05/23/linksammlung-fur-geschichts-und-sozialkundlehrerinnen/, letzer Zugriff 22.08.2011 []
  7. Vgl. auch den Blog Studentenfutter, online: http://altenkirch.wordpress.com/, letzter Zugriff 22.08.2011 []